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In keinem Industriebetrieb habe ich jemals derartig harte Umgebungsbedingungen für unsere IPCs und Touch-Monitore gesehen wie in einem industriellen Schlachtbetrieb, den ich vor einigen Jahren besichtigen durfte.

Die Prüfung der IP69K Zertifizierung bekam hier Sinn und Leben.

In der Praxis und in dieser Zertifizierung wird das komplette Gerät, in unserem Fall ein Touch-IPC oder ein Touch-Monitor, mit 80 Grad heißemde Wasser das zudem mit einem fettlösenden und desinfizierendem Mittel vermischt ist mit 100 bar Druck aus allen Richtungen und kurzer Distanz geradezu „beschossen“. In dem besagten Betrieb wird dies täglich in der dritten Schicht gemacht.

Sogenannte Putzkanten (z.B. der Übergang vom Touch-Monitor zum Gehäuse) stellen ein besonderes Ärgernis dar, denn genau hier sammelt sich Fett und Schmutz und genau hier könnte das Wasser mit 100 bar seinen Weg in das Gehäuse finden.

Außerdem erzählte man mir von „emotionalen Mitarbeitern“ die teilweise sehr unsanft mit den Geräten umgehen….von einer sogenannten „Messerprüfung“, die einen normalen resisitiven Touch-Monitor schnell außer Gefecht setzen wird.

Die Spitze eines Schlachtermessers kann auch das Filterglas zerstören und Glassplitter fallen in die Lebensmittel. Der absolute „Gau“, denn Glassplitter sind nicht „detektierbar“. Hohe Kosten fallen an, manchmal sind sogar Rückrufaktionen die Folge.

Der Austausch defekter Geräte erfolgt dann im laufenden Betrieb und dauert bis zu einer Stunde, da herkömmliche Geräte vor Ort demontiert und Kabelverbindungen gelöst werden müssen. Die Installation des neuen Gerätes ist genauso aufwendig. Für den IT-Mann das das machen muss eine echte Herausforderung / Zumutung in diesem Umfeld.

Nach 3 Monaten stellten wir folgende Lösungen vor:

  1. Gehäuse aus V4A hochvergütetem Edelstahl mit einem doppelten Dichtsystem.Eine speziell angefertigte Lamellen-Silikondichtung am äußeren Deckel, zusätzlich eine innenliegende sogenannte „Messerkanten-Dichtung“ aus geschlossenporigem PUR.
  1. Eine plan in die Front eingefügte Touch-Filterscheibe aus einem speziellenSplitterfreien und hochschlagfestem entspiegelten Kunststoff. Also keine Putzkanten, kein Glas….keine Splitter und keine zerstörten Touch-Folien
  1. Hinter dieser Kunststoff-Filterscheibe ist der PCAP Touch vollflächig im sogenannten„optical bonding“ Verfahren vergossenen.
  1. EIN / AUS „Reset“ erfolgt über einen Magnet. (Kein Loch oder Schalter an dem sich Schmutz oder Fett sammeln könnte)
  1. Systemwechsel innerhalb 1 – 2 Minuten. Innerhalb der abgedichteten VESA Befestigung befindet sich ein spezieller BUS Übergabestecker der sämtliche Kabelverbindungen enthält und durch einfaches Aufstecken des Gerätes die Verbindungen herstellt. (Das beigefügte kurze Video zeigt wie einfach und schnell das geht).
  1. Rückseitig ist in einer Spezialverschraubung noch eine USB Schnittstelle vorhanden.
  1. Ein breites Zubehörprogramm steht schon heute zur Verfügung, das Aufbau und Installation der Systeme erleichtert.

 

Für neue Anregungen sind wir hier sehr dankbar !
Interessiert ? Wenn ja dann freuen wir uns auf das Gespräch mit Ihnen.

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Mit freundlichen Grüßen
Enna GmbH
Michael Enna

Michael Enna

Rott, den 31.10.2016